Leberbalsam gehört zur Familie der Korbblütler und ist ursprünglich in Mexiko beheimatet. Hierzulande ist der Dauerblüher eine echte Beliebtheit bei Hobbygärtner und überzeugt durch seine lange Blütezeit von Mai bis zum ersten Frost und seiner vielseitigen Verwendbarkeit im Beet als auch im Balkonkasten.
Die Pflanze liebt einen warmen, sonnigen Standort und dort entwickeln sich die Blüten am besten. Wird Leberbalsam im Kübel gepflanzt, reicht handelsübliche Blumenerde vollkommen aus. Da die Pflanze sehr empfindlich auf Staunässe reagiert, sollte man für eine gute Drainage sorgen, wie zum Beispiel Blähton. Leberbalsam muss regelmäßig gegossen werden, steht die Pflanze zu trocken, kann das die Blütezeit verkürzen. Damit Leberbalsam reich blüht, dünge ich alle zwei Wochen mit einem flüssigen Dünger.
Besonders die niedrigen, kompakten Sorten eignen sich sowohl als Lückenfüller im Beet, im Balkonkasten oder auf Gräber. Die ungewöhnlichen Blüten des Leberbalsams sind ein wahrer Hingucker und das kräftige violett-blau sticht sofort ins Auge. Gepflanzt wird erst nach den Eisheiligen ins Freiland, da sonst Schäden durch Spätfröste entstehen können. Die Pflanze ist nicht winterhart und wird deshalb auch hauptsächlich als einjährige Pflanze gehandelt. Überwintern ist jedoch möglich, wenn die Pflanze im Topf gezogen wird. Im Winterquartier wird nur wenig gegossen, nicht gedüngt und der Standort sollte hell sein. Ab Mitte Mai wird der Leberbalsam in frischer Erde umgetopft, mit organischem Volldünger gedüngt und kann wieder ins Freie. Besonders hübsch sieht der Leberbalsam mit gelben oder weißen Sommerblüher, wie zum Beispiel Husarenknopf oder Zauberschnee im Topf aus. Im Beet gefällt mir die Kombination mit Frauenmantel besonders gut – das satte Grün mit dem leuchtenden Violett ein wirklich schöner Anblick.