Drei die sehr gut miteinander harmonieren – Pasta, Kürbis und Parmesan – ein absolutes Traumteam. Wir lieben Kürbis und es ist für uns das Herbstgemüse schlechthin. Der Hokkaido Kürbis ist wohl der Spitzenreiter, bringt er doch einen entscheidenden Vorteil mit sich, er muss nicht geschält werden. Schließlich kann das Schälen eines Kürbisses zu einem richtigen Kraftakt ausarten. Hokkaidos gibt es meist in verschiedenen Größen und die kleineren eignen sich auch für den kleinen Haushalt. Er schmeckt leicht nussig und ist ideal für Suppen, Ofengemüse oder auch Kuchen.
Bei meinem heutigen Gericht kann nichts schiefgehen und ist leicht nachzukochen. Ein Utensil ist jedoch sehr wichtig und das ist der Pürierstab oder ein Mixer für die cremige Sauce. Mixt man den gegarten Kürbis erhält man Kürbispüree, kommt dann die Brühe und Parmesan dazu, erhält man eine cremige Sauce die auch ohne Sahne auskommt. Wir sind keine Kalorienzähler und ein kleiner Schuss Sahne verfeinert jede Sauce. Welche Pasta verwendet werden ist Geschmacksache, doch die dicken Röhrennudel Rigatoni passen perfekt, denn die Rillen sorgen dafür, dass die Sauce besser haften bleibt.
Rezept für 3 Personen
Zutaten
400g Rigatoni
1 kleiner Hokkaido (ca.500g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
50g Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 EL Sahne
getrocknete Kürbiskerne
klein gehackte Petersilie
Für die frittierten Salbeiblätter (optional)
einige Salbei Blätter
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
Zubereitung
In einer großen, hohen Pfanne die klein gewürfelten Zwiebel mit Olivenöl glasig anbraten. Den geputzten, grob gewürfelten Hokkaido dazu und leicht anbraten. Knoblauch mit anrösten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt für 15 bis 20 Minuten bei kleiner Hitze weich garen. In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen. Kürbis mit einem Stabmixer pürieren und wieder in die Pfanne geben. Parmesan hinzu und leicht köcheln lassen. Sahne hinzu und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Geschmack abschmecken.
Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne mit etwas Öl anrösten. Die frittierten Salbeiblätter passen einfach sehr gut zu diesem Gericht, ihr könnt sie aber auch weglassen, falls ihr sie nicht mögt. Die Salbeiblätter werden in Butter und Öl für 1 Minute geröstet und anschließend auf einem Teller mit Küchenkrepp zum Abtropfen gelegt. Jetzt werden die Pasta mit der cremigen Sauce in der Pfanne vermischt, klein gehackte Petersilie dazu und mit den Salbeiblätter angerichtet. Guten Appetit.