Kaum eine andere Rosensorte bringt so eine üppige Blütenfülle hervor wie die Rambler-Rose. Sie versprüht in jedem Garten einen Hauch Romantik und Natürlichkeit, lässt Rosenträume wahr werden.
Im Gegensatz zu den klassischen Kletterrosen sind ihre Triebe sehr lang, weich und auch biegsam. Sie können weitgehend, aus eigener Kraft sogar Baumkronen erobern und sind zur Begrünung von einem Rosenbogen prädestiniert. Durch ihren rankenden, schlingendem Wuchs bezeichnet man Rambler oft auch als Schlingrosen. Ist die Rambler-Rose einmal eingewachsen, braucht die Pflanze kaum Pflege, doch wenn der Kletterkünstler zu ausladend wird, kann zurückgeschnitten werden, doch bei einer Höhe des Rosenbogens von über zwei Meter, keine leichte Aufgabe. Wird die Rose radikal gestutzt, erholt sie sich wieder, blüht jedoch erst im übernächsten Jahr. Rambler blühen im Frühsommer sehr üppig, mit kleinen, einfachen bis locker gefüllten Blüten in Büscheln und das oft bis zu sechs Wochen. Die meisten Rambler-Rosen blühen einmal im Jahr, es gibt aber auch öfter blühende Sorten.
Bilder nach der Pflanzung 2021 und ein Jahr später
Rambler-Rosen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gepflanzt wird im zeitigen Frühjahr oder im Herbst. Das Pflanzloch der Rosen sollte in der Tiefe und Breite etwa doppelt so gross sein wie der Wurzelballen. Die Erde wird mit Sand vermischt und mit Kompost oder Hornspänen angereichert. Die Veredelungsstelle (der Punkt, an dem die Triebe aus der Wurzel kommen) sollte ca. 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Danach müssen die Rosen gut angegossen werden. Damit es nicht zu Mehltau oder anderen Pilzerkrankungen kommt, ist ein luftiger Platz ideal, damit die Feuchtigkeit nach Regen nicht lange auf den Blättern bleibt. Rambler-Rosen sind absolut winterhart und benötigen keinen Schutz. Nur im ersten Winter habe ich die Pflanzen mit Mulch und einem großen Jutesack geschützt – sicher ist sicher.
Ab dem zweiten Jahr erhalten Rambler-Rosen die wichtigen Nährstoffe, im Frühling in Form von Pferdemist-Pellets und nach der Blüte einen speziellen Rosendünger. Rambler-Rosen sind an Wuchskraft und Blütenfülle kaum zu übertreffen und das bleibt Bienen, Hummeln und anderen Insekten nicht verborgen, sie kommen in Scharen zur Pollensuche. Bis heute habe ich es nicht bereut, diese Schönheiten in meinem Garten gesetzt zu haben und bin immer noch überrascht, wie schnell die Rambler den Rosenbogen ausgefüllt hat.