Das Porzellanröschen, auch Lewisa genannt ist eine wunderschöne, pflegeleichte Staude die meinen Steingarten bereichert, jedoch auch in Töpfe oder Kübel gepflanzt werden kann. Ich liebe diese Pflanze mit ihren kleinen, hübschen weissen Blüten, die kaum Arbeit macht und trotzdem Jahr für Jahr blüht.
Sie ist extrem winterhart und trotzt sogar Temperaturen bis minus 20 Grad, ist mehrjährig und kann das Wasser in ihren sukkulenten Blättern gut speichern. Je nach Sorte blühen Lewisa in Weiß, rosa, orange, gelb oder lachsfarben, manchmal auch mit weißen Streifen. Der Standort sollte voll sonnig sein (mindestens 5 bis 6 Stunden) und im Steingarten gedeiht sie prächtig, vor allem weil Steine zusätzlich Wärme abgeben. Ist der Standort zu schattig, bleibt die Blüte aus und die Pflanze kümmert vor sich hin. Wer die Pflanze im Kübel halten möchte, muss darauf achten, dass keine Staunässe entsteht, denn das führt zu Wurzelfäule und ist das Ende der hübschen Pflanze. So habe ich das Substrat 1:1 mit Sand vermischt, den Boden mit Blähton gefüllt und der Topf muss Abzugslöcher haben. Meist reicht der Pflanze die natürliche Bewässerung durch Regen, nur in sehr trockenen Perioden wird sie sparsam gegossen. Lewisa sind sehr robust und unempfindlich gegenüber Schädlingen.
Da ich Lewisa sowohl im Topf als auch im Steingarten gepflanzt habe, kann ich nicht beurteilen welcher Platz ihr besser gefällt, denn beide gedeihen sehr gut. Meist blühen Lewisa von April bis Juli, doch dieses Jahr mit ein wenig Verspätung, wie viele andere Pflanzen auch. Der Frühling war sehr wechselhaft, während es in einer Woche viel zu kalt und nass war, schnellten die Temperaturen in der nächsten Woche auf Rekordwerte hoch. Das Wetter könnte ein wenig beständiger sein und ich wünsche mir einen „normalen“ Sommer mit 25 Grad, viel Sonne und Nachts warmen Landregen. Doch das „Gartenwetter“ ist kein Wunschkonzert, man muss es so nehmen wie es kommt.