Die Auswahl beim Gärtner, Supermarkt und Gartencenter an vorgezogenen Frühlingsblumen, wie Muscari, Narzissen, Hornveilchen und Primel ist riesig und endlich kann die Terrasse und der Hauseingang bepflanzt werden. Mit den kälteunempfindlichen Frühblühern kann man die Zeit bis Mitte Mai bestens überbrücken, doch achte ich darauf, dass die Pflanzen gut geschützt sind. Denn auch im März und April ist ein Schneeschauer oder sogar Frost hier in Bayern immer möglich.
Diese Woche war ich im Gartencenter und die Vielfalt der Frühblüher hat mich fast erschlagen, die Auswahl ist riesengroß. Mit Primel lassen sich ab März hübsche Bepflanzungen verwirklichen und die bunte Pracht kann in Schalen, Körbe oder im Beet eingepflanzt werden. Optimal ist ein halbschattiger Standort für Primel ideal. Grundsätzlich gilt – je sonniger der Platz ist, desto schneller schwindet die Pracht der Blütenpflanzen. Primeln sind sehr pflegeleicht, regelmäßiges Gießen ist dennoch unerlässlich. Wichtig ist, dass die Primel nie austrocknet und man sollte sie auch nicht über die Blüten gießen. Abgeblühtes wird regelmäßig entfernen, damit die Pflanze ihre Kraft in die Knospenbildung stecken kann. Der Nährstoffgehalt im Topf beim Kauf ist meist ausreichend für die Primel und somit ist eine Dünung nicht unbedingt notwendig. Primel sind sogenannte Schwachzehrer und haben grundsätzlich einen eher geringeren Bedarf an Dünger.
Die Familie der Primel umfasst rund 2000 verschiedene Arten. Neben der klassischen Primel sind Rosenprimel, Aurikel, Schlüsselblume, Kugelprimel und Teppich Primel die häufigsten Arten. Farblich sind der Pflanze kaum Grenzen gesetzt. Sie blühen in Weiß, gelb, rot, rosa oder auch violett. Dazu kommen noch gefüllte, mehrfarbige oder gestreifte Primel Sorten dazu. Ganz gewiss keine einfache Entscheidung, welche Primel Sorte man nun kaufen soll.