Osterdeko mit Wachteleiern

Kein Ei gleicht dem anderen!

Wenn es keine Wachteleier gäbe, müsste man sie erfinden, denn nichts liebe ich mehr zur Frühlings- und Osterdeko wie diese süssen kleinen Wachteleier. Für meinen Ostertisch habe ich 4 Einweckgläser mit Wachteleier, Moos, Reisig gefüllt. Auch geplatzte Schalen sehen sehr hübsch aus. Aus Palmkätzchen kleine Kränzchen binden und mit Federn und Kamilleblüten schmücken.

Sie werden immer beliebter die kleinen Eier von der Wachtel, zum Essen eigentlich viel zu schade. Wachteleier sind eine Delikatesse und für Geniesser bestens geeignet. Die Wachtelhaltung ist komplizierter, teuer und aufwendiger als die Hühnenhaltung, Aber ich wollte es testen und habe mir zum Frühstück ein weiches Wachtelei gekocht – 2 Minuten – und es schmeckt toll, fein würzig, viel intensiver als ein Hühnerei.

Soll das Ei hart sein, brauchen sie ca. 4 Minuten und danach immer unter eiskaltem Wasser abschrecken, Da die Schale sehr zäh ist, sollte man die Schale mit einem scharfen Messer leicht einritzen. Gute Nachrichten auch für Allergiker, denn sie sind auch für Menschen geeignet, die Hühnereier nicht vertragen.

Man kann die Wachteleier genauso zum Kochen und Backen verwenden wie Hühnereier, sie beeinflussen den Geschmack nicht, man braucht halt etwas mehr. Im Kühlschrank halten die Eier bis zu 6 Wochen. Ob nun Wachteleier wirklich „gesünder“ als Hühnereier sind, konnte mir niemand beantworten, aber ich werde mir doch ab und zu diese Delikatesse gönnen.