Endlich wieder Rhabarber-Zeit! Von April bis Ende Juni haben die süßsauren Stangen Saison und bereichern den Speiseplan mit köstlichen Kuchen, erfrischenden Getränken und feinen Dessert. Rhabarber wird in ganz Deutschland angebaut und ist zur Saison frisch auf Wochenmärkten oder im Supermarkt erhältlich. Die Stangen bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser, enthalten viel Kalium, Kalzium, Vitamin C und wertvolle Ballaststoffe.
Frischen Rhabarber erkennt man an festen, glänzenden Stangen, doch nach der Ernte verliert er schnell an Wasser und trocknet aus. Im Kühlschrank, am besten im Gemüsefach verpackt in ein feuchtes Tuch, hält Rhabarber einige Tage. Es gibt viele Rezepte mit dem Stangengemüse (ja, Rhabarber ist ein Gemüse!!) süß oder herzhaft, doch am liebsten esse ich Rhabarber-Kompott, was mit Quark, Hüttenkäse oder Joghurt häufig bereits zum Frühstück auf den Tisch kommt. Doch auch als Dessert, auf Milchreis, mit Schlagsahne, mit süßen Grieß Klößchen oder Vanilleeis schmeckt das Kompott sehr lecker.
Rezept für 5 Gläser
Zutaten

800g Rhabarber
1 Vanilleschote
Saft einer halben Zitrone
1 Zimtstange
50g Zucker
eine reife Banane
200g Himbeeren
Zubereitung
Den Rhabarber putzen, die Enden abschneiden und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herausschaben. Rhabarber, Vanilleschote, das Mark, Zimtstange und Zucker in einen breiten Topf geben, mischen und 30 Minuten stehen lassen. Dann langsam bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Banane und Himbeeren zerdrücken. In die Masse geben und bei schwacher Hitze für 2–3 Minuten köcheln lassen. Für die Frische, Saft einer halben Zitrone dazu, Vanilleschote und Zimtstange entfernen und abschmecken. Zum Abkühlen das Kompott in Gläser verteilen. Guten Appetit!