Pflegeleichte Pflanze für den Garten – Storchschnabel

 

Storchschnabel zählt mit seinen mehreren hundert Arten zu den vielfältigsten Gartenpflanzen, ist extrem pflegeleicht und eignet sich für verschiedene Gartenbereiche. Nacktschnecken machen einen großen Bogen um die Pflanze, was bei diesem regnerischen Sommer sehr positiv ist. Die Ansprüche an Standort und Licht ist abhängig von der Sorte, beziehungsweise der Art.

 

Manche gedeihen im lichten Schatten und andere vertragen pralle Sonne. Hier lässt man sich am besten im Gartencenter beraten. Viele Sorten vom Storchschnabel bilden schnell Ausläufer und eignen sich perfekt als Bodendecker. Wer innerhalb von ein bis zwei Jahren eine geschlossene Pflanzdecke haben möchte, sollte etwa sechs bis sieben Pflanzen pro Quadratmeter setzen. Die Blütezeit reicht je nach Art und Sorte von Mai bis September. Storchschnabel gibt es in reinem Weiß, unterschiedliche Blau-, Rosa- und Violett-Töne. Häufig sind die Blüten dunkel geadert und wirken sehr zart und zerbrechlich. Tatsächlich sind die Stauden aber robust und unempfindlich, was Krankheiten und Schädlinge betrifft. Die beste Pflanzzeit ist im Mai und Juni, doch auch im Herbst kann der Storchschnabel bis Anfang Oktober gesetzt werden. Einmal angewachsen, braucht die Pflanze kaum mehr Beachtung und Pflege. Dennoch gibt es ein paar wenige Dinge, die beachten werden sollten.

 

Nach der Pflanzung sollte die Staude ausreichend mit Wasser versorgt werden. Ist der Storchschnabel erst einmal angewachsen, braucht er nur in Ausnahmefällen eine Wasserzufuhr, z.B. in sehr langen und heißen Trockenperioden. Düngen ist nur einmal im Jahr, im zeitigen Frühjahr mit Kompost und Hornmehl oder Pferdemist in Pelletform nötig. Die freigesetzten Nährstoffe sorgen für einen kräftigen Wuchs der grünen Blätter und eine üppige Blüte.

Botanisch heißt der Storchschnabel Geranium und die bekannteste Sorte dürfte Rozanne sein, die sich sehr gut als Beetpartner mit Rosen oder Frauenmantel eignet. Auch im Kübel sieht die Pflanze mit ihrem überhängenden Wuchs sehr gut aus. Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt um den Storchschnabel zu schneiden, mit Ausnahme der immergrünen Arten und Sorten. Das Laub beginnt im Herbst zu verwelken und stirbt im Spätherbst komplett ab. Aus ästhetischen Gründen und um eine Pilzkrankheit zu verhindern, empfiehlt es sich, die abgestorbenen Blätter zu schneiden. Bienen lieben die Blüten vom Storchschnabel und besonders in den frühen Morgenstunden herrscht ein reges Kommen und Gehen. So hübsch der Storchschnabel auch aussieht, als Schnittblume ist er ungeeignet. Am schönsten ist er, wenn er ungestört im Garten blühen darf.