Wunderschöne Sommerblüher – die Sterndolde

 

Ihren Namen trägt die Sterndolde nicht umsonst, zeigen sich die Blüten doch tatsächlich sternförmig. Wer diese Pflanze in seinem Garten hat, wird mit einer reichen Blüte im späten Frühjahr belohnt. Die wunderschöne Sterndolde, auch Astrantia genannt, ist eine anspruchslose Staude, die kaum Pflege braucht. Ideal ist ein Standort im Halbschatten oder lichter Schatten, doch auf einem ausreichend feuchten Boden vertragen die Pflanzen auch etwas mehr Sonne.

 

Das hübsche Laub deckt den Boden zuverlässig ab, Unkraut hat hier wenig Chancen durchzukommen. Sterndolden sind schnellwachsende Pflanzen, ihre Blütezeit ist von Ende Mai bis Anfang August. Ende August sind die Samen reif und dann vermehren sich die Sterndolden problemlos von selbst. Die Pflanze ist winterhart, ja selbst hohe Minusgrade übersteht sie ohne einen zusätzlichen Schutz. Wichtig ist, dass der Boden nie austrocknet und die Sterndolde immer genug Feuchtigkeit bekommt. Daher sollte immer wieder die Daumenprobe gemacht werden, um die Erde zu kontrollieren. Geeignet ist ein humoser, leicht sandiger Boden und im Frühjahr freut sich die Sterndolde über eine Gabe von Kompost. Auf den ersten Block mag die Sterndolde eher unauffällig sein, doch mit dem zweiten Blick entpuppt sie sich als wahres Kunstwerk der Natur.

Wenn man die Sterndolde nach der Blüte zurückschneidet, kann sich im Idealfall im September eine zweite Blüte bilden. Hummeln, Bienen und Schmetterlinge lieben die Pflanze. Mit Schnecken oder anderen Schädlingen hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Lange Zeit habe ich die Sterndolde kaum wahrgenommen, erst als ich sie öfter als Schnittblume gekauft habe, wurde ich auf sie aufmerksam und habe mich im Gartencenter über die Vorteile der Staude beraten lassen. Als Schnittblume ist die Sterndolde lange haltbar, rundet einen Blumenstrauß perfekt ab und verleiht ihm eine besondere Natürlichkeit.