Frauenmantel und Storchschnabel

Frauenmantel und Storchschnabel sind prädestiniert als Bodendecker und für Beeteinfassungen. Mit der richtigen Auswahl lassen sich sonnige wie halbschattige Bereiche im Handumdrehen flächig bepflanzen und zeichnen sich durch ihren kompakten Wuchs aus und bilden rasch dichte Polster. Auf diese Weise unterdrücken sie Unkraut und die Schnecken machen einen grossen Bogen.

 

Etwa 400 Arten umfasst die Gattung des Storchschnabels und einige sind sogar wintergrün und werten damit das Beet das ganze Jahr über auf. Besonders gut gedeiht der Storchschnabel, wenn er im Frühjahr gepflanzt wird. Er mag durchlässige und nährstoffreiche Böden und Trockenheit ist ihm lieber als Staunässe. Die Pflanze ist sehr pflegeleicht wenn sie erstmal angewachsen ist, blüht er meist von Mai bis in den Oktober hinein. Die Ansprüche an Standort und Licht hängt von der jeweiligen Sorte ab. Generell benötigt der Storchschnabel nur wenig Dünger. Im Frühjahr versorge ich die Pflanze mit Kompost oder einem organischen Dünger, was ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte fördert. Viele Arten bilden Ausläufer und eignen sich deshalb gut als Bodendecker. Wer innerhalb von ein bis zwei Jahren eine geschlossene Pflanzendecke haben möchte, setzt etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter.

Wegen seiner langen Blütezeit ist der Storchschnabel eine wertvolle Nahrungsquelle für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Die Pflanze harmoniert mit allen Stauden und verdeckt zum Beispiel die kahlen Stellen am Boden der Rose. Doch auch die Kombination mit Salbei, Katzenminze, Pfingstrosen oder Funkien sieht immer schön aus. Die höheren Stauden dienen als Blickfang und der Storchschnabel fungiert als Bodendecker.

 

Mit dem Frauenmantel gelingt es jedem Hobbygärtner einen schönen, pflegeleichten Garten zu gestalten. Diese Pflanze harmoniert mit allen Stauden, die schönen Blätter umrahmen das Beet und schnell und schmerzlos werden alle Lücken geschlossen. Frauenmantel ist sehr robust, er wächst quasi überall – in der Sonne oder im Halbschatten. Die Blüten erscheinen dann im Juni und schneidet man die Pflanze zurück, bildet er innerhalb von kurzer Zeit neue, schöne Blätter die dann bis zum Ende des Sommers bleiben. Die Staude, die zur Familie der Rosengewächse gehört ist ein echter Klassiker im Beet. Frauenmantel kann, je nach Sorte zwischen zehn und 60 Zentimeter groß werden und zählt damit zu den niedrig wachsenden Stauden. Die Blüten der Pflanzen eignen sich hervorragend als Schnittblume für die Vase und auch die Tierwelt findet den Frauenmantel ausgesprochen attraktiv. Die Blüten enthalten viel Nektar und sind bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt.

Damit die Pflanze gut gedeiht sollte die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden, dabei ist Staunässe zu vermeiden. Zum Austrieb im Frühjahr ist eine Gabe von organischem Dünger zu empfehlen. Wer die Pflanze gezielt vermehren möchte, kann sie vor dem Austrieb im Frühjahr teilen und neu pflanzen. Das spart nicht nur Geld, sondern verjüngt auch den Frauenmantel und er bleibt vital. Die Pflanze muss im Herbst nicht geschnitten werden, die Blätter welken und ziehen sich in die Erde zurück. Das alte Laub ist ein natürlicher Frostschutz und so kommt die Pflanze ohne besonderen Aufwand, gut durch die kalte Jahreszeit.