Angelonia – perfekt für Kübel oder Töpfe

An Sommerblumen kommt man im Landhausgarten einfach nicht vorbei. Zu schön ist die Farbenpracht auf Terrasse, Balkon oder Hauseingang.

 

Die Gefäße, die man bepflanzen möchte, sind vielfältig, dass man sich kaum entscheiden kann. In Töpfen und Schalen aus Korb, Ton oder Zink entstehen natürliche Blickfänge für jeden Standort. Für meinen Hauseingang habe ich mir eine Kombination aus blauen und weißen Angelonia und Zauberglöckchen in einem Gefäß aus Korb ausgesucht. Angelonia, auch Engelsgesicht genannt ist eine Pflanze, die ich noch nicht in meinem Garten hatte. Vom Aussehen erinnert mich die Blume an das Löwenmäulchen, deren Blütenähren aus der Staude herauswachsen und löwenkopfförmige Blüten hervorbringen. Die Farbpalette reicht von Weiß, Rosa und Violett. Angelonia ist in tropischen Ländern beheimatet, entsprechend benötigt sie bei uns einen warmen, sonnigen Standort und sollte vor Wind und Regen geschützt werden. Das Substrat sollte durchlässig und humos sein. Gegossen wird mit Regenwasser, den auf kalkhaltiges Leitungswasser reagiert die Pflanze sehr empfindlich. Die Angelonia entfaltet ihre Blütenpracht nur, wenn sie ausreichend Nährstoffe erhält und so wird einmal wöchentlich mit einem Flüssigdünger gedüngt.

Das Ausputzen welker Blüten und Blätter ist wichtig, damit die Pflanze ihre Kraft in neue Triebe stecken kann. Überwintern kann die Angelonia nur, wenn sie vor dem ersten Frost in ein Winterquartier gebracht wird. Die Temperatur sollte zwischen fünf und zwölf Grad liegen. Zuerst wird die Pflanze zurückgeschnitten, gegossen wird mäßig und die Düngung komplett eingestellt. Angelonia ist in allen Teilen für Mensch und Tier ungiftig, eignet sich auch als Schnittblume oder als Deko für Dessert oder Cocktail.