Ein Staudenbeet ohne Phlox können sich viele Hobbygärtner kaum vorstellen. Phlox – auch Flammenblume genannt, ist eine der schönsten Beetstauden, blüht zuverlässig fast den ganzen Sommer über. Schwer ist nur die Entscheidung, welche Blütenfarbe man auswählt.
Nicht nur Menschen werden von der Flammenblume angezogen, auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge können nicht widerstehen und es brummt und summt im Beet, wenn sich Insekten den leckeren Nektar schmecken lassen. Die Staude ist ein Klassiker im Garten und steht vor allem für Vielfalt. Es gibt zahlreiche Sorten, die sich in Höhe, sowie Blütezeit unterscheiden. Niedriger Polster-Phlox eignet sich zum Beispiel für Steingärten, Beetumrandung oder als Bodendecker. Hohe Sorten stehen im Staudenbeet oder sehen im Bauerngarten ganz bezaubernd aus.
Die Pflanze benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und der Boden sollte nährstoffreich und locker sein. Wer viele Nacktschnecken im Garten beherbergt kann sich freuen, Phlox zählt nicht zu den Lieblingsspeisen der Kriechtiere. Während der Blütezeit an sehr heißen Tagen wird regelmäßig gegossen und alle zwei Wochen gebe ich Flüssigdünger ins Gießwasser. Vor dem Austrieb im Frühjahr freut sich die Staude über eine große Portion Kompost. Die beste Pflanzzeit für eine Staude ist im Frühjahr, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. So hat die Pflanze bis zur Blüte genug Zeit zum Anwurzeln. Das Pflanzloch sollte etwa die doppelte Größe des Wurzelballens haben.
Für eine zweite Blüte kann die Staude zurückgeschnitten werden, wenn die erste Dolde verwelkt ist. Der Schnitt erfolgt direkt über dem oberen Blattpaar und so steckt die Flammenblume seine Kraft nicht in die Samenbildung, sondern treibt ein zweites Mal aus und bildet neue Blüten. Phlox ist winterhart und es reicht vollkommen aus, sie mit einer Schicht aus Laub zu schützen. Ob Bauerngarten oder Staudenbeet – die Flammenblume bereichert jeden Garten.