Früher war die Witwenblume nur an Feld- und Wegränder zu finden, heutzutage wird sie auch gerne als Zierpflanze im eigenen Garten angepflanzt. Die bis zu 80 cm hohe Staude mit ihren zarten violetten Blüten ist sehr pflegeleicht und verschönert ohne großen Pflegeaufwand jeden Garten.
Darüber hinaus ist die eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Die Witwenblume bevorzugt einen sonnigen, windgeschützten Standort mit nährstoffreichem, durchlässigen Boden. Sie kann sowohl im Beet als auch in den Kübel gepflanzt werden. In meinem Staudenbeet ist leider kein Platz mehr, doch die Pflanze hat mir so gut gefallen, dass ich sie einfach mitnehmen musste und in einen Topf gepflanzt habe. Im Topf muss zwingend darauf geachtet werden, dass sich keine Staunässe bildet und dazu wurden am Boden Löcher gebohrt. Zur Sicherheit habe ich am unteren Bodenrand Blähton dazu gegeben, darauf hochwertige Pflanzerde, vermischt mit einem Landzeitdünger.
Die genügsame Staude kommt gut mit Trockenheit zurecht, doch bei anhaltend hohen Temperaturen ist regelmäßiges Gießen notwendig und verblühte und welke Pflanzenteile sollten entfernt werden. Die Witwenblume ist winterhart und benötigt keinen speziellen Frostschutz im Beet. Im Kübel ist ein Schutz mit Reisig und Laub empfehlenswert. Im Frühjahr ist es ratsam, die Witwenblume mit Kompost und Hornspänen zu versorgen. Die Staude beeindruckt nicht nur durch ihre Leuchtkraft, sondern auch durch ihre Robustheit gegenüber Krankheiten oder Schädlinge. Sie blüht unermüdlich den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein.
Witwenblume und Skabiosen sehen sich sehr ähnlich, da sie fast identische Blütenköpfe haben. Beide gehören zur Familie der Geißblattgewächse und zeichnen sich durch ihre violetten Blüten aus. Was sie unterscheidet, sind die Stängel. Bei der Witwenblume sind sie leicht behaart und die der Skabiose sind glatt. Doch was sie gemeinsam haben – sie sind Lieblinge der Bienen.